6 alltagstaugliche Zeitmanagement Methoden!

Zeitmanagement Methoden

6 alltagstaugliche Zeitmanagement Methoden!

Viele von Ihnen kennen das sicher: Sie hatten einen langen, stressigen Tag und möchten sich am liebsten nur noch hinlegen und ausruhen. Doch dann stehen noch 10 Dinge an, denen Sie sich eigentlich widmen sollten. Der Abwasch muss erledigt werden, das Bad möchte geputzt werden, gegessen haben Sie auch noch nichts. Dazu kommen Familie und Freunde, die ebenfalls Ihre Aufmerksamkeit wollen. Oft überfordert uns unser Alltag. Denn es ist nicht immer leicht Beruf, Haushalt, Familie und Freunde unter einen Hut zu bekommen. Und wo bleibt da noch Zeit für Sie selbst? Dazu hört man immer wieder, man solle sich gesund ernähren, frisch kochen und auch ja genug Sport treiben. Mal ehrlich: Wie soll das zu schaffen sein? Eine Allround-Anleitung haben wir leider nicht. Dafür aber einige Tipps und verschiedene Zeitmanagement Methoden, damit Sie Ihre Zeit sinnvoll und effektiv nutzen, um der Überforderung den Kampf anzusagen!

 

1. Prioritäten setzen

Die erste der 6 Zeitmanagement Methoden betrifft Ihre Organisation. Bevor Sie anfangen überlegen Sie sich, ob die anstehenden Aufgaben wichtig oder eher unwichtig sind und ob sie sofort erledigt werden müssen oder minder bis gar nicht dringlich sind. Nach diesem Schema priorisieren Sie nun die geplanten Aktivitäten. Wichtiges und dringliches wird zuerst erledigt. Anschließend folgen wichtige, nicht dringliche sowie weniger wichtige aber dringliche Aufgaben. Als letztes widmen Sie sich, wenn überhaupt, unwichtigen nicht dringlichen Aktivitäten.

 

Zeitmanagement Methoden

 

2. ToDo Liste

Unser zweiter Vorschlag ist der Klassiker unter den Zeitmanagement Methoden. Schreiben Sie eine ToDo Liste, die alles beinhaltet, was in der kommenden Woche ansteht! Schreiben Sie außerdem dazu, wie lange Sie circa für die Erledigung der einzelnen Aufgaben brauchen! Anschließend können Sie die Aktivitäten, wie bei der vorherigen Methode beschrieben, priorisieren. Am Ende eines Tages dürfen Sie nun abhaken, was Sie erledigt haben. Das wirkt zum Einen motivierend, da man genau sieht, was man geschafft hat. Zum Anderen zeigt der Plan Ihnen jetzt auch, was vielleicht noch nicht geklappt hat oder einfach, was noch ansteht.

 

 

Zeitmanagement Methoden

3. Vorausplanung & Konsequenzen

Diese Methode fordert Sie dazu auf, sich die Konsequenzen für die Erledigung wichtiger oder umfangreicher Aufgaben zu überlegen, und zwar in 10 Minuten, 10 Tagen, 10 Monaten und vielleicht sogar in 10 Jahren. Überlegen Sie sich anschließend, wie viel Zeit Sie in die einzelnen Aufgaben investieren möchten und was Sie davon haben! Sie wiegen also Kosten und Nutzen ab. Unter den vorgestellten Zeitmanagement Methoden erfordert diese Methode besonders abstraktes sowie planerisches Denkvermögen.

 

Konsequenzen

4. Visualisierung

Für diese Methode benötigen Sie einen Monats- oder besser noch einen Jahreskalender, den Sie gut sichtbar an Ihrem Arbeitsplatz aufstellen beziehungsweise hinhängen. Überlegen Sie sich auch nun wieder, welche Aufgaben in den nächsten Tagen anstehen. Haben Sie eine geplante Aufgabe erledigt, dürfen Sie abends ein kleines Zeichen (Herz, Haken, Lieblingstier, Kreuz) an diesem Tag in Ihren Kalender setzen. Hat man sich zum Beispiel zu einer Stunde Lernen oder Staubsaugen aufgerafft, dürfen Sie Ihr Zeichen eintragen. Hat man die festgelegte Aufgabe jedoch nicht erledigt, darf man kein Zeichen setzen. Dadurch wird die Reihe unterbrochen. Forscher haben herausgefunden, dass Menschen durch diese Methode eher bereit sind, über Ihren Schatten zu springen und sich Ihren Aufgaben zu stellen, da sie keine Lücke in Ihrem Kalender riskieren möchten. Wie andere Zeitmanagement Methoden arbeitet auch diese mit Visualisierung. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Ihr Kalender nicht auf Ihrem Schreibtisch untergeht, sondern gut sichtbar ist.

 

Kalender Zeichen

5. Not To Do Liste

Statt einer ToDo Liste empfiehlt Ihnen die 5. unserer Zeitmanagement Methoden eine Not To Do Liste. Darauf notieren Sie schlechte Angewohnheiten, die Sie erfahrungsgemäß von Ihren eigenen Aufgaben abhalten. Schauen Sie am Ende des Tages oder sogar während des Arbeitens nach, ob Sie sich an Ihre Liste gehalten haben. Langfristig arbeiten Sie dadurch konzentrierter, da sich Ihr Arbeitsverhalten im Laufe der Zeit einpendelt. Irgendwann müssen Sie gar nicht mehr auf Ihrer Not-To-Do-Liste nachsehen, sondern unterlassen negative Angewohnheiten von selbst. Praktisch, oder?

 

Not To Do Liste

6. Workflow

Auch bei dieser Methode steht wieder die Visualisierung im Vordergrund. Zeichnen Sie eine Tabelle mit drei Spalten. Die erste Spalte zeigt Ihnen, was zu erledigen ist, die zweite, was in Arbeit ist und in der dritten Spalte sehen Sie, was Sie bereits erledigt haben. Nun schreiben Sie anstehende Aufgaben direkt auf einen Klebe-Zettel und kleben diesen in die erste Spalte! Verändert sich der Status der Aufgabe, verschieben Sie den entsprechenden Zettel einfach in die entsprechende Spalte. Dadurch erhalten Sie einen Überblick über bereits Erledigtes und noch zu Erledigendes. Natürlich können Sie auch eine Magnetpinnwand oder ähnliches verwenden.

 

Whiteboard benutzen

Weitere Tipps neben den Zeitmanagement Methoden

 

  • Konzentration: Konzentrieren Sie sich auf die Aufgabe, der Sie sich gerade widmen! Beseitigen Sie alles, was Sie ablenken und stören könnte!
  • Pausen: Nach 90 Minuten lässt die Konzentration nach, deshalb: Pausen machen! Am besten hilft Bewegung an der frischen Luft.
  • Abwechslung: Wechseln Sie zwischen Stehen und Sitzen ab! Damit tun Sie auch gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit, zum Beispiel indem Sie Rückenschmerzen vorbeugen. Schauen Sie einfach Mal in unserem Standsome Onlineshop vorbei!
  • Leistung: Behalten Sie Ihre eigene Leistung im Blick! Erledigen Sie wichtige Aufgaben dann, wenn Sie am leistungsfähigsten sind! Dadurch erzielen Sie das beste Ergebnis. Bei geregeltem Tagesablauf haben die meisten Menschen vormittags ihren Leistungs-Höhepunkt und nach Mitternacht ihren Tiefpunkt. Wenn möglich: Setzen Sie vorübergehende Tief-Phasen gezielt für Pausen ein!
  • Nachforschen: Finden Sie heraus, wo Ihre fehlende Zeit hinfließt! Haben Sie vielleicht zu wenig Ordnung an Ihrem Arbeitsplatz und verbringen dadurch zu viel Zeit mit „Rumgesuche“? Haben Ihre Aufgaben womöglich die falsche Priorisierung oder nehmen Sie sich zu viel auf einmal vor? Schieben Sie wichtige Aufgaben auf (Prokrastination)? Lassen Sie sich durch das Radio, Handy, Internet oder andere Menschen ablenken? Ist Ihr Arbeitsplatz vielleicht generell eher ungeeignet (kein richtiger Schreibtisch, zu viele Eindrücke)? Das alles können Gründe dafür sein, dass Sie von effektivem Arbeiten abgehalten werden.

 

Unser Fazit

Natürlich sind nicht alle Methoden für jeden etwas. Wir hoffen jedoch, dass Ihnen vielleicht die ein oder andere unserer vorgestellten Zeitmanagement Methoden zusagt und Sie sie mal ausprobieren. Schaden kann es jedenfalls nicht. Auf ein fröhliches Arbeiten!

 

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