Augmented Reality: Das Zusammenspiel von digitalem und analogem Leben

augmented reality

Augmented Reality: Das Zusammenspiel von digitalem und analogem Leben

Ein Strom von Menschen läuft durch den Central Park in New York. Alle haben den Blick auf ihre Smartphones gerichtet während sie ein ganz bestimmtes Ziel verfolgen: ein seltenes Pokémon. Im Sommer 2016 waren Szenen wie diese ganz normal. Ob in den USA, in China oder auch hier bei uns in Deutschland, nahezu auf dem gesamten Globus waren Menschen im Pokémon-Go Fieber und jagten virtuellen Pokémons hinterher. Möglich gemacht wurde das durch Augmented Reality.

Was ist Augmented Reality?

Die Ursprünge der Augmented Reality (Kurzform AR) liegen aber weit vor 2016 und Pokémon-Go. Schon im Jahr 1968 stellte Ivan Sutherland ein Augmented Reality System an der University of Utah vor. Dafür entwickelte er einen Prototypen, der dem Nutzer die Betrachtung von im Raum platzierten 3D-Computergrafiken aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichte.

Übersetzen kann man Augmented Reality insofern mit „erweiterte Realität“. Gemeint ist eine computergestützte Erweiterung der realen Welt, wobei es sich in den aller meisten Fällen um virtuelle Aspekte handelt. Theoretisch können aber alle menschlichen Sinnesmodalitäten angesprochen werden. Zusätzliche Objekte oder Informationen können ferner direkt in ein aktuell erfasstes Abbild der realen Welt eingearbeitet werden. Das kann beispielsweise über die Kamera eines Smartphones oder eine Brille erfolgen.

Nicht zu verwechseln mit der Virtual Reality

Dabei sollte man die Augmented Reality nicht mit Virtual Reality (Kurzform VR) verwechseln. Im Gegensatz zur Augmented Reality schirmt man sich bei der Virtual Reality durch eine sogenannte VR Brille komplett von der realen Außenwelt ab. Man taucht also in eine fiktive Welt ein, wobei die Kopf- und teilweise auch Körperbewegungen des Trägers auf eine Spielfigur oder virtuelle Kamera übertragen werden. Von einer Immersion spricht man, wenn Anwender*innen die virtuelle Umgebung als real empfinden.

Augmented Reality für ein echtes Markenerlebnis

Die Technologie ist jedoch nicht nur für den Endverbraucher interessant. Sie bietet auch Marken neue Möglichkeiten, ihre Produkte darzubieten sowie auf die Wünsche und Träume ihrer Kunden einzugehen. Dadurch kann ein starkes Markenerleben geschaffen werden. Zum einen eignet sich Augmented Reality besonders gut bei großen und komplexen Produkten, zumal sich diese im Geschäft nur bedingt gut darstellen lassen. Genauso lassen sich auch Produkte, die anprobiert und getestet werden müssen, hervorragend durch die Technologie digitalisieren. Wir alle kennen die Werbung von Mister Spex, dem ersten Brillenhändler, der dadurch das digitale Anprobieren von Brillen in Deutschland ermöglicht hat.

Welche Vorteile haben Unternehmen dadurch?

Konsumenten können so in eine neue, virtuelle Markenwelt entführt werden. Ebenso können sie diese individuell auf ihre eigenen Vorstellungen anpassen. Das Ziel hierbei ist es, eine gute Kombination aus Unterhaltung und Funktionalität zu schaffen. Gelingt es dem Unternehmen, Augmented Reality richtig einzusetzen und dabei dem Kunden ein einmaliges Markenerlebnis zu vermitteln, kann es sich enorm von der Konkurrenz abheben.

Die eigenen vier Wände mit Augmented Reality einrichten

Auch bei der Inneneichrichtung wird die Technologie immer beliebter. Das Möbelhaus Ikea hat dies längst erkannt und ermöglicht seinen Kund*innen durch die App IKEA Place das virtuelle Einrichten ihres Eigenheims.

Hier kommt nun auch unser Standsome ins Spiel… Wir haben ein Augmented Reality Tool entwickelt, mit dem Du Dir den Standsome ganz einfach mit drei Klicks in Deine eigenen vier Wände oder Dein Büro holen kannst. Durch das Platzieren des Standsomes kannst Du Dich ausprobieren und dabei herausfinden, welches Modell am besten zu Dir und Deinem geplanten Einsatzort passt. Egal ob auf Deiner Terrasse, Deinem Garagendach, Deinem Couchtisch. Laufe um den Standsome herum, begutachte jeden Winkel und genieß‘ einen Vorgeschmack auf Deinen neuen Rückenstärker!

Standsome hautnah entdecken – so funktioniert’s:

Damit Dein Probe-Stehen am Standsome genauso reibungslos funktioniert wie die reale Arbeit am Standsome, gibt es zwei einfache aber elementare Voraussetzungen. (1) Nutze für das Tool ausschließlich Dein Smartphone (iOS oder Android). (2) Stelle sicher, dass Du eine Augmented Reality-App installiert hast. Während diese App bei Apple-Geräten in der Regel vorinstalliert ist, musst Du sie bei Android-Geräten eigenständig installieren. Und dann kann es auch schon losgehen.

augmented reality

1. KLICK – Produkt wählen

Wähle Dein gewünschtes Produkt aus. Achte dabei auf Dein Betriebssystem.

augmented reality

2. KLICK – Augmented Reality Ansicht öffnen

Nun öffnet sich die Vorschau Deiner App. Klicke nun auf die Produktansicht.

augmented reality

3. KLICK – Standsome im Raum positionieren

Du siehst jetzt Deinen Raum auf dem Smartphone-Display. Positioniere den Standsome einfach mit dem blauen Pfeil oder Deinen Fingern.

Das Augmented Reality Tool kannst Du ganz einfach ausprobieren und Dich mit unseren Modellen austoben. Viel Spaß!

Das könnte Dich auch interessieren:

Where to work – Wie sich der Arbeitsort auf Deinen Erfolg auswirkt!

Der Arbeitsort hat keinerlei Auswirkungen auf Deine Arbeit? Falsch gedacht! Oftmals unterschätzen wir, wie stark das Arbeitsumfeld und die Dinge, die uns umgeben unsere Arbeitsergebnisse beeinflussen. Wo und wie Du die besten Ergebnisse erzielst, erfährst Du hier! Just me, my bed and I Gedanken wie…

Must Have – Büromöbel

Gehörst Du auch zu den Menschen, die einen Bürojob haben? Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung arbeitet im Büro. Dazu gehört stundenlanges Sitzen, meist fünf bis acht Stunden. Und das jeden Tag, im selben monotonen Raum! Du bist von Deinem Büro gelangweilt oder willst Dein…

Homeoffice in Zeiten von Corona #flattenthecurve!

Was haben NBA, Formel 1 und die Bundesliga gemeinsam? Sie wurden wegen Corona bzw. dem COVID-19-Virus, abgesagt! Aber nicht nur Großveranstaltungen wurden verschoben, sondern auch im Arbeitsalltag eines jeden, machen sich Veränderungen bemerkbar: Ausgesetzte Dienstreisen, Meetings, die zur Telko werden – und nicht zuletzt heißt…