Eisenmangel – Die wichtigsten Fakten auf einen Blick!

Eisenmangel

Eisenmangel – Die wichtigsten Fakten auf einen Blick!

Eisen ist ein Spurenelement, das für viele lebenswichtige Prozesse des menschlichen Körpers unerlässlich ist. Um die Funktion dieser wichtigen Prozesse im Alltag sicherzustellen, sollte man deshalb auf einen ausgewogenen Eisenhaushalt achten. Bei Eisenmangel aber auch Eisenüberschuss drohen sonst negative Folgen für Körper und Geist.

Was kann ich unter Eisenmangel verstehen?

Eisenmangel bedeutet, dass der Körper weniger Eisen enthält, als er eigentlich zur Umsetzung lebensnotwendiger Prozesse benötigt.

Eisenmangel ist weltweit verbreitet und eine der häufigsten Mangelerkrankungen. So leiden schätzungsweise 20-25% der Weltbevölkerung unter den Folgen dieser Erkrankung. Darunter befinden sich vor allem Frauen und Kinder.

Ein Eisenmangel entwickelt sich in einzelnen Etappen. Dabei wird zunächst auf das Eisen zurückgegriffen, das bereits im Körper gespeichert ist. Sind diese Vorräte aufgebraucht, wird die Blutbildung beeinträchtigt. Diese Beeinträchtigung zeigt sich wiederum in unterschiedlichen Symptomen.

Wer leidet besonders häufig unter Eisenmangel?

Wenn Sie sich in einer oder mehreren der folgenden Gruppen wiederfinden, haben Sie ein erhöhtes Risiko unter Eisenmangel zu leiden:

  • Schwangere
  • Säuglinge, Kinder und  Jugendliche
  • Ältere Personen
  • Vegetarier / Veganer
  • Sportler
  • Frauen mit normaler bis starker Menstruation
  • Blutspender
  • Personengruppen mit bestimmten Krankheiten

 

Es empfiehlt sich, bereits bei ersten Bedenken einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann einen sogenannten Eisenmangel-Test durchführen. Ein solcher Test zeigt Ihren persönlichen Eisenhaushalt und sorgt dafür, dass man bei bestehendem Eisenmangel sofort eingreifen kann.

Wozu brauchen wir eigentlich Eisen?

Eisen ist ein Mineralstoff, der in Spuren in unserem Körper vorkommt. Es wird deshalb auch als Spurenelement bezeichnet. Der menschliche Körper ist auf diese Spurenelemente angewiesen. Über die Nahrung können diese aufgenommen werden. Haben wir zu wenig Eisen im Körper, sind wir sowohl körperlich als auch geistig eingeschränkt. Eisen hat nämlich einige besondere Funktionen:

  • Eisen fördert unsere Konzentration
  • Wer genug Eisen zu sich nimmt, sorgt für gesunde Nägel, Haut und Haare
  • Eisen stärkt Ihre Abwehrkräfte
  • Eisen macht uns leistungsfähig und stark

Das sind die Symptome bei Eisenmangel

Oft gehen erste Symptome eines Eisenmangels im Alltagsstress unter. Was anfangs harmlos beginnt kann sich jedoch im Laufe der Zeit zu ernsten Konsequenzen entwickeln.

Das sind die 8 häufigsten Symptome bei Eisenmangel:

  1. Müdigkeit und Erschöpfung
  2. Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit sowie eine gewisse „Schusseligkeit“
  3. Haarausfall, rissige Mundwinkel und brüchige Nägel infolge von Schäden in den Geweben
  4. Blasses Erscheinungsbild und körperliche Leistungseinbußen
  5. Kurzatmigkeit
  6. Erhöhtes Infekt-Risiko durch ein geschwächtes Immunsystem
  7. Schlafstörungen
  8. Erhöhter Bewegungsdrang, auch „Restless-Legs-Syndrom“

Das können Sie bei Eisenmangel tun

Ist erst einmal ein Eisenmangel festgestellt worden, lässt sich lästigen Symptomen wie Müdigkeit durch die richtige Ernährung entgegenwirken. Dabei ist nicht nur die Aufnahme von Fleischprodukten hilfreich. Auch in vielen pflanzlichen Lebensmitteln steckt das wichtige Eisen. So können Sie Ihren Eisenhaushalt beispielsweise durch grünes Blattgemüse (Mangold, Spinat), eisenhaltige Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam) und Hülsenfrüchte in den Griff bekommen. Negativ auf die Eisenaufnahme wirken sich dagegen Kaffee, Wein, Milchprodukte und schwarzer Tee in hohen Mengen aus.

Was sollten Sie außerdem wissen?

Nicht alle der oben genannten Symptome lassen eindeutig auf einen Eisenmangel schließen. So kann anhaltende Müdigkeit beispielsweise auch andere Ursachen haben. Es gibt außerdem viele Möglichkeiten, der Erschöpfung oder Konzentrationsschwäche – insofern diese nicht durch einen Mangel an Eisen bedingt sind – entgegenzuwirken. Es kann bereits helfen mehr Bewegung in den Alltag einzubauen. Stellen Sie sich doch beispielsweise während der Arbeit mal hin! Wie wichtig es ist, zwischen Stehen und Sitzen zu wechseln haben wir bereits erklärt. Eine ergonomische und noch dazu optisch ansprechende Möglichkeit, um diesen Wechsel an Ihrem Arbeitsplatz zu realisieren, bietet zum Beispiel der Standsome. Hier geht’s zum Shop!

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