Faszien – Wer sich nicht bewegt, verklebt!

Faszien gegen Bewegungsmangel

Faszien – Wer sich nicht bewegt, verklebt!

2020! Auch in diesem Jahr steht das Thema Fitness und Healthy- Lifestyle wieder ganz oben auf der Liste. Süße Getränke und Fastfood waren gestern. Wer im Trend bleiben will, lebt gesund und macht regelmäßig Sport. Haben Sie beispielsweise schon angefangen, Ihre Faszien zu trainieren? Falls nicht gibt’s hier die besten Tipps und Tricks.

Was sind Faszien überhaupt und welche Aufgaben haben sie?

Der Begriff Faszie stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Band“. Obwohl wir ihn meist in Verbindung bringen mit unserem Bindegewebe und der sich dort ansiedelnden Cellulite, steckt noch viel mehr hinter dem Begriff. Faszien erstrecken sich über den ganzen Körper und verleihen ihm seine Form, Stabilität und Flexibilität. Außerdem versorgen sie unsere Zellen mit Nährstoffen und befreien sie von Schadstoffen. Sie verlaufen durch

  • Knorpel
  • Knochen
  • Gelenke
  • Sehnen
  • Muskeln
  • Organe
  • Gehirn
  • Rückenmark

 

Weitere Aufgaben von Faszien

  • einzelne Muskeln von ihren „Nachbarn“ trennen

 

  • die Reibung der Muskeln untereinander verhindern

 

  • Kräfte von einem Muskel auf den Anderen übertragen

 

Faszien können sich unabhängig von Muskeln zusammenziehen. Sie speichern Energie und organisieren die Kraftübertragung der Muskeln.

 

«Wer sich nicht bewegt, verklebt»

 

Ein Zitat des Faszienforschers Robert Schleip. Denn genau das tun Faszien. Sie verkleben oder verhärten. Ebenso können sie verletzt sein, was in der Regel zu diversen Schmerzen führen kann. Angefangen bei:

– bis hin zu Schmerzen, die sich nicht auf eine Stelle beschränken, sondern durch den ganzen Körper wandern.

 

Ursachen, die zur Verklebung führen

  • Bewegungsmangel
  • Verletzungen
  • fortgeschrittenes Alter
  • Stress
  • Überlastung einzelner Bereiche

 

Stop mit dem Verkleben!

 

Was Sie tun können:

 

Gezielt die Faszien trainieren

Vor jedem Training ist Aufwärmen das A und O.  Bauen Sie in Ihren Trainingsplan Dehn- und Stretchingübungen ein. Auch Yoga oder Pilates wirken Wunder, wenn es darum geht Ihren Körper zu lockern. Und falls Sie es mal nicht zum Training schaffen, weil der Arbeitstag im Büro doch zu lang war, versuchen Sie dort Ihren Tag beweglich zu gestalten. Dazu eignen sich Stehschreibtische. Sie können Sie dabei unterstützen eine optimale Work- Life- Balance zu schaffen. Auch allgemeine Bewegung – am besten an der frischen Luft – unterstützt die Arbeit Ihrer Faszien. Ein Fitness Tracker ist dabei ein motivierendes Gadget, das Ihnen gleichzeitig eine Übersicht über Ihre Fortschritte liefert.

Faszienrolle

Eine super Investition ist die Faszienrolle für Zuhause. Sie eignet sich hervorragend, um vorhandene Verspannungen zu lösen und weiteren vorzubeugen. Legen Sie sich einfach auf eine Matte, die Rolle unter Ihnen und rollen Sie den Schmerz weg. Alternative Tipps finden Sie in diesem Artikel zum Thema Triggerpunkt.

Entsäuerung durch Basenzufuhr

Um Ihrem Fasziengewebe ein optimales Milieu zu schaffen, in dem es sich selbst bestmöglich regenerieren kann, ist eine Entsäuerung des Körpers äußerst wichtig. Versuchen Sie sich, so gut es geht, basisch zu ernähren. Nahrungsergänzungsmittel sind eine Option aber kein Muss. Es geht auch natürlich. Für mehr Informationen zu diesem Thema können Sie sich gerne den Artikel zu Brainfood – Iss dich gesund! anschauen.