Liegt im Bereich der Möglichkeiten – die Fitnessmatte

Fitnessmatten Moeglichkeiten

Liegt im Bereich der Möglichkeiten – die Fitnessmatte

Die aktuelle Situation rund um Covid-19, dem Coronavirus, fordert einige Veränderungen, die weit in das Gesellschaftsleben hineinreichen. Vor allem der Arbeitsplatz steht im Zeichen einer kleinen Revolution: Noch nie waren so viele Menschen von zuhause tätig. Unternehmen sowie ArbeitnehmerInnen müssen umdenken – vor allem, was das Wie und das Wo des Arbeitens betrifft. Die eigenen vier Wände müssen nun als Home Office herhalten. Zwar minimiert man so das Ansteckungsrisiko der MitarbeiterInnen mit dem Virus, einem alten Problem sind diese aber nach wie vor ausgesetzt: Dem Bewegungsmangel. Die Fitnessmatte ist Dein bester Freund im Kampf gegen zu wenig körperliche Aktivität!

 

Gesund durch Bewegung

Sowie im Büro, als auch im Home Office gilt: Zu viel Sitzen kann schädlich für die eigene Gesundheit sein. Daher sollte man selbst an einem restlos überfüllten Arbeitstag auf genügend Bewegung achten. Diese lässt sich mit einfachen Mitteln in den Alltagsablauf integrieren. So  bewahrt man sich davor, das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft zu ziehen. Ein Mangel an Bewegung hält außerdem die Muskelaktivität auf Sparflamme, was sich auf Dauer negativ auf das Körpergewicht auswirken kann: Man neigt dazu, an Fettmasse zuzunehmen. Dabei ist es gar nicht so schwer, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Der Vergleich verschiedener Gewebearten zeigt, dass Muskeln deutlich mehr Energie verbrauchen als Körperfett – sogar im Ruhezustand. Da lohnt es sich gleich doppelt, sich mehr zu bewegen und somit Muskelmasse aufzubauen. Wer sich intensiver mit seinen eigenen sportlichen Fortschritten auseinander setzen möchte, der kann das Ganze mit einem Fitness Tracker verfolgen. Und das lässt sich sogar auch im heimischen Terrain bewerkstelligen!

Der Big Player im Workout zuhause ist zweifelsohne die Fitnessmatte.

Fitnessmatten in verschiedenen Ausführungen

 

Die zahlreichen Möglichkeiten der Fitnessmatte

Tatsächlich ist die Fitnessmatte eigentlich ein Oberbegriff, unter welchem Matten aus verschiedenen Sportarten zusammengefasst werden können. Gemein ist allen, dass sie eine wichtige Stütze im Aufbau und Erhalt der Fitness und damit der Gesundheit sind. Mit ihnen kann man prinzipiell ohne Geräte, Hanteln oder sonstige Gadgets trainieren – aber auch mit ihnen, wenn man möchte! Die Vielseitigkeit der Fitnessmatte lässt eine Masse von Möglichkeiten zu: Das Workout kann individuell an die eigenen Ansprüche angepasst werden.

Es steht Dir frei, ob Du die Fitnessmatte zum Kraft- und Ausdauersport, zum Dehnen, zum Meditieren oder nur zum Liegen verwendest. Fitnessmatten sind echte Allrounder und schonen aufgrund ihrer sportorientierten Beschaffenheit sowohl die Gelenke als auch den Boden. Das gilt für Indoor- wie für Outdoor-Anwendung gleichermaßen. Draußen können sie außerdem Unebenheiten des Bodens ausgleichen und dementsprechend für einen stabilen Halt sorgen. Nachbarn oder Mitbewohner profitieren ebenfalls: Fitnessmatten dämpfen die Geräuschentwicklung durch den Sport – so lassen sich unschöne Situationen mit den Mitmenschen vermeiden!

Wie sich vielleicht anklingen lässt, bringt die Fitnessmatte einiges mit sich: Im Folgenden brechen wir ihre Vielseitigkeit auf und beschäftigen uns eingehend mit den einzelnen Anwendungsmöglichkeiten.

 

Yogamatte

Die wohl bekannteste Variante der Fitnessmatte ist die Yogamatte – nicht zuletzt aufgrund der unaufhaltsam wachsenden Popularität von Yoga. Gerade in den letzten Jahren wurde diese den Geist und den Körper betreffende Praktik immer beliebter. Das Comeback der alten, aus Indien stammenden Philosophie trifft in unserer heutigen Gesellschaft einen bestimmten Nerv: Die Beschleunigung und der stetige Fortschrittsgedanke fordern vor allem in der Arbeitswelt ihre Kosten. Stress ist dabei ein ständiger Begleiter, der die Gesundheit auf Dauer beeinträchtigt.

Yoga setzt demgegenüber auf Entschleunigung: Ruhe ist das zentrale Element, das beim Stressabbau helfen kann. Hierfür sollen unter anderem auch langsame Bewegungsabläufe sorgen. Wie stark die körperliche Aktivität ausfällt, hängt allerdings von der jeweiligen Form des Yoga ab. Doch egal ob Kundalini oder Power Yoga – man praktiziert auf dem Boden.  Die Yogamatte sorgt für das nötige Polster.

Dehnung auf einer Fitnessmatte

Sie ist in der Regel mit bis zu einem Zentimeter Dicke dünner als andere Fitnessmatten und besteht nicht selten yogatypisch aus umweltfreundlichen oder recycelten Materialien. Zudem ist sie rutschbeständig, was einem zugutekommt, wenn man sich viel auf den Gelenken bewegt und Balanceakte durchführt. Auf der anderen Seite muss sie eine gewisse Glätte aufweisen können, um fließende Bewegungsabläufe zu ermöglichen. Im Falle stärkeren Schwitzens sollte entweder eine Matte aus einem atmungsaktiven Stoff wie Baumwolle oder ein zusätzliches Handtuch angeschafft werden. Nettes Extra für die Zeit nach den Corona-Beschränkungen: Wegen ihres geringen Gewichts eignet sich die Yogamatte durchaus dazu, zu Kursen oder einfach ins Freie mitgenommen zu werden!

 

Ein praktisches Feature bei manchen Yogamatten: Ausrichtungslinien, die Dir bei der korrekten Ausführung der Übungen helfen. Besonders für Anfänger ist das nützlich!

 

Pilatesmatte

Anders als bei Yoga liegen dieser Praktik keine alten, indischen Philosophien zugrunde. Stattdessen stammt sie vom deutsch-amerikanischen Bewegungsspezialisten Joseph H. Pilates. Dieser konzipierte das nach ihm selbst benannte Körpertraining als eine Form der Muskelstärkung. Trotz der Ähnlichkeit zu Yoga unterscheidet sich Pilates in dem Punkt, dass der Praktizierende mentale Prozesse lediglich für die Kräftigung bestimmter Muskelgruppen benutzt. Der Fokus liegt hierbei auf der Core-Strength, also den Muskeln, die in der Körpermitte liegen und daher für eine gesunde Stabilität in der Körperhaltung sorgen. Um dieses Ziel zu erreichen kann man auf eine Reihe von Bewegungsabfolgen zurückgreifen, die man mit Hilfe einer Matte am Boden ausführt.

Wie sieht die typische Pilatesmatte also aus? Auch in dieser Hinsicht ist eine Ähnlichkeit zu Yoga nicht von der Hand zu weisen: Auch sie ist im Vergleich zur Durchschnitts-Fitness-Matte relativ dünn. Darüber hinaus ist sie rutschbeständig – das ist im Falle von Pilates ein besonders wichtiger Faktor. Schließlich konzentriert man sich hier klar auf körperlich betonte und häufig anstrengende Übungen. Apropos anstrengend: Hygiene ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt beim Kauf einer Pilatesmatte. Wer viel schwitzt, ist darauf angewiesen, dass sich die Matte reinigen lässt – normalerweise sind diese aber mit einer waschbaren Oberflächenstruktur ausgestattet.

Wie man vielleicht sehen kann, müssen  Pilatesmatten ähnliche Kriterien wie ihre Vertreter aus dem Yoga erfüllen. Grundsätzlich können Pilates-Neulinge demnach auch mit einer Yogamatte arbeiten. Profis hingegen sind voraussichtlich besser mit speziellen Matten beraten, da diese ein auf Pilates insgesamt abgestimmteres Profil aufweisen.

 

Fitnessmatte im klassischen Workout

 

Workout-Fitnessmatte

Mit Workout sind verschiedene Arten des Krafttrainings gemeint. Das kann eines mit Widerstandsbändern, mit Hanteln oder gänzlich ohne Gerätschaften sein. Prinzipiell kann auch eine Runde Yoga wie ein Krafttraining wirken – der Fokus liegt hier aber auf Workouts mit dem Ziel, Muskelkraft oder -ausdauer aufzubauen. Generell sind der Kampf gegen Bewegungsmangel, die Reduzierung von Fettanteil im Körpergewicht und schlichtweg die Optimierung des äußerlichen Erscheinungsbildes gern gesteckte Ziele.

Trainings dieser Art sind deutlich dynamischer und intensiver als es bei Yoga oder Pilates der Fall ist. Diese Umstände schlagen sich auch in der Beschaffenheit einer geeigneten Fitnessmatte nieder. Egal ob Gymnastik, Aufwärm-, Ausdauer- oder Krafttraining – um das höhere Maß an Bewegung abzufedern, empfiehlt sich eine Matte mit mehr als einem Zentimeter Dicke. Werte darunter gelten als tendenziell zu dünn, da sie somit schädigend für die Gelenke sein können: Schließlich muss sie als ein Polster zum kalten, harten Boden dienen. Um eine größtmögliche Bewegungsfreiheit zu gewährleisten, sind Fitnessmatten für Workouts meist mehr als 1,80 Meter lang und mehr als einen halben Meter breit. Ausfallschritte landen so immer noch auf weichem Untergrund!

Ein anderer Faktor ist die Strapazierfähigkeit: Schweiß, Reibung und ruckartige Stöße tun ihr Übriges. Damit die Matte nicht direkt nach einer Woche zu zerfallen anfängt, sollte sie aus einem belastbaren Material hergestellt sein. Die allerwenigsten Matten sind aus natürlichen Stoffen, vielmehr machen hier Kunststoffe das Rennen. Gängig sind Schaumstoffe, zum Beispiel aus Synthesekautschuk. Ein Nachteil gegenüber Yoga- und Pilatesmatten ist das deutlich höhere Gewicht. Dieses kann bis in einen Bereich von 5 kg reichen – für manch einen könnte das ein Problem beim Transport bedeuten. Nichtsdestotrotz ist das Gewicht auch ein Vorteil, denn sie trägt zusätzlich zur Rutschfestigkeit bei Übungen bei.

 

Dehnen / Meditation auf der Fitnessmatte

Möglichkeiten der Fitnessmatte

Auch nach einer Sportsession ergibt eine Fitnessmatte Sinn: Wie auch beim Aufwärmen vor dem Training ist hier eine dickere, gepolsterte Matte geeignet. Ganz einfach aus dem Grund, um den Körper nicht dem harten Untergrund auszusetzen, denn das kann ganz schön schmerzhaft werden. Wer 30 Sekunden in einer Position verharrt, tut dies besser auf weichem Untergrund. Von daher ist eine Standard-Gymnastikmatte eine gute Wahl.

Ähnlich verhält es sich auch mit denjenigen, die in minutenlanger Meditation verharren – auch eine wunderbare Variante, dem Alltagsstress zu entfliehen und die eigene Konzentration zu steigern. Freunde des spirituellen Yogas können eine weiche Woll- oder Baumwolldecke auf die Yogamatte legen und sie so für die Meditation aufwerten.

 

Wer schon während der Arbeit einen Beitrag zu seiner Gesundheit leisten möchte, kann dies mit Standsome tun. Ein Stehschreibtisch kann die perfekte Ergänzung zum heimischen Workout sein, um den Bewegungsmangel immer weiter zu verringern. Der Standsome motiviert zum Aufstehen, so kommt das Herz-Kreislauf-System besser in Fahrt – Konzentrations- und Outputsteigerung inklusive!