Gig Economy – Festanstellung war gestern!

Gig Economy

Gig Economy – Festanstellung war gestern!

Der neue Trend in der Arbeitswelt: Gig Economy.

 

Gemeint ist damit das Hangeln von Freiberuflern von Auftrag zu Auftrag. Das Konzept dahinter ist ganz simpel: Firmen vergeben kleinere Gigs an Privatpersonen oder Freiberufler, ohne dass dabei ein Arbeitsvertrag zustande kommt.
So wie zum Beispiel ein Musiker von verschiedenen Auftraggebern gebucht wird und von einem Auftritt zum Nächsten fährt.
Das Vorbild für dieses Model: Uber, ein amerikanischer Fahrtenvermittler.
Die Idee dazu entspringt aus dem Wunsch nach Unabhängigkeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Langfristigkeit und Festanstellung spielen dabei keine Rolle. Die Auftragnehmer sind komplett unabhängig von der jeweiligen Firma.

Noch ist diese Nische des Arbeitsmarktes zwar vergleichsweise klein, die Anzahl der Freelancer hat allerdings einen immer stärkeren Zulauf. Befürworter sind der Meinung, dass mit der Gig Economy die Blütezeit für alle flexibilitätsliebenden Arbeitnehmer beginnt.

Worin liegt denn dann überhaupt der Unterschied zur klassischen Zeitarbeit?

 

Das Geschäftsmodell der Gig Economy spielt sich hauptsächlich online ab. Plattformen wie Gig-Economy Myhammer oder Taskrabbit dienen als Mittler zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer und bekommen dafür bestimmte Provisionen.

Zusätzlich verfügen Zeitarbeitnehmer über einen festen Arbeitsvertrag, da sie bei einem Personaldienstleister oder einer Zeitarbeitsfirma angestellt sind. Dementsprechend besteht Anspruch auf Leistungen wie beispielsweise Renten- oder Krankenversicherung und geregelte Urlaubszeiten.

 

Vor- und Nachteile der Gig Economy

 

Sowohl für die Unternehmen, als auch für die Arbeitnehmer, hat das Modell selbstverständlich Vorteile aber auch Nachteile.
An erster Stelle steht die hohe Flexibilität für beide Seiten und die damit einhergehenden Freiheiten. Man kann selbst entscheiden, wie viel man arbeitet und welche Aufträge man annimmt. Durch diese individuelle Zeiteinteilung ist man sein eigener Chef. Das kann sich positiv auf die Work-Life-Balance auswirken und reduziert Stress.
Die perfekte Ausrüstung für einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag: der Standsome. Durch seinen unkomplizierten Aufbau und die kompakte Größe lässt er sich hervorragend auf jeden Gig mitnehmen.

Ein weiterer wichtiger Pro-Punkt ist die Kostenminimierung für die Firmen. Die Arbeitskräfte sind in der Regel günstiger als Festangestellte. Durch eine hohe Transparenz können spezifische Aufgaben schneller delegiert werden.
Auch auf Seiten der Privatpersonen sind die Kosten ein wichtiger Aspekt. So können die zusätzlichen Tätigkeiten ein netter Nebenverdienst zur Hauptarbeitsstelle werden. Zum Beispiel für den Familienvater, der auf dem täglichen Weg zur Arbeit noch jemanden im Auto mitnehmen kann.
Bei den meisten Aufträgen sind keine besonderen Fachkenntnisse oder Qualifikationen gefordert, sodass der Einstieg für viele erleichtert wird.

Allerdings geht mit einer Festanstellung auch eine gewisse Absicherung einher. Diese fällt bei der Gig Economy komplett weg. Der Arbeitgeber trägt für den Arbeitnehmer keine Verantwortung.
Hinzu kommt, dass die Bezahlung per Gig erfolgt und man dementsprechend kein geregeltes Einkommen erhält. Sie sind also immer auf die Kontinuität der Aufträge angewiesen.
Auch für Unternehmen gibt es negative Aspekte, sie haben ständig wechselndes Personal und können sich so nie sicher über die Fähigkeiten und das Vertrauensverhältnis zur jeweiligen Person sein.

 

Alles in allem…

 

… nimmt der Anteil der Gig Economy an der Wirtschaft kontinuierlich zu, Tendenz steigend.
Trotz der Unsicherheiten ist das Konzept eine tolle Alternative für alle Freigeister, das viele Chancen bereithält.

 


Weitere Artikel, die Dir gefallen könnten: