HWS-Syndrom – Was tun?

HWS-Syndrom

HWS-Syndrom – Was tun?

Immer mehr Menschen müssen sich mit dem Halswirbelsyndrom (kurz HWS-Syndrom) herumschlagen. Wen wundert’s: Die Arbeit verlangt nicht nur uns einiges ab – sondern auch unserer Halswirbelsäule. Es sind nicht einmal mehr nur die Handwerksberufe und die Arbeit auf den Baustellen. Nein. Auch das Dauersitzen vor einem Computer beansprucht und schädigt das sensibelste Glied der Wirbelsäule – die Halswirbelsäule. Am Ende des Tages schmerzt der Kopf, der Nacken und der Rücken. Das muss aber nicht sein. Wir zeigen, wie es auch anders geht.

 

Um was geht es bei dem HWS-Syndrom?

 

Das HWS-Syndrom (für die Schlaumeier unter Ihnen auch: Zervikalsyndrom) charakterisiert die Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule. Dazu zählen auch die Beschwerden, die sich von der Halswirbelsäule aus in andere Körperregionen ausbreiten. Wir reden hier also von Nacken-, Schulter- und Arm-Bereich.

Man unterscheidet nach:

  • Verlauf: akut vs. chronisch
  • Schmerzausstrahlung
  • Lokalisation: oben, mitte, unten
  • Ursache: funktionell, degenerativ, posttraumatisch

 

Woran erkenne ich das HWS-Syndrom?

 

Das HWS-Syndrom macht sich verschieden bemerkbar:

  • Schmerzen. Was sonst. Üblicherweise haben Sie Druck- und Klopfschmerzen im Nacken/Schulter-Bereich über der Wirbelsäule. Wenn Sie Ihren Kopf bewegen, werden die Schmerzen intensiver und gehen oftmals in andere Körperbereiche wie die Arme über. Typisch sind Verspannungen in Schultern und Nacken.

 

  • Kopfschmerzen, die speziell in der hinteren Kopfhälfte entstehen. Schwindel, Seh- und Hörstörungen (Tinnitus) können hinzukommen.

 

  • Viele Nerven laufen durch die Halswirbelsäule und deshalb kann es zu Kribbeln und Taubheitsgefühlen in Schulter, Nacken oder Arm kommen. Selten haben wir es mit Lähmungserscheinungen zu tun.

 

Nicht alles trifft auf Sie zu? Muss es leider auch nicht. Je nach Symptom können verschiedene Teile der Halswirbelsäule betroffen sein. Bei Kopfschmerzen beispielsweise sind wir oft im oberen Bereich der Halswirbelsäule, bei Schulterbeschwerden im unteren Bereich. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin für weitere Informationen.

Woher kommen die Probleme?

 

Nun, wie ist also das Krankheitsbild entstanden?

  • Degenerative Veränderungen
    Es geht dabei einfach um alters- und verschleißabhängige Veränderungen an den Wirbeln oder den Bandscheiben. Ärzte sprechen eventuell von Spondylose und Osteophyte. Mit dem Bandscheibenvorfall als Ursache ist schon eher etwas anzufangen.

 

  • Muskelverspannungen
    Meist ausgelöst durch Fehlhaltung, einseitige Körperhaltung, langes Sitzen, Stress sowie generellen Bewegungsmangel.

 

  • Entzündungen
    Entzündliche Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma oder andere Erkrankungen der Knochen (z.B. Osteoporose) spielen hier eine Rolle.

 

  • Sonstige Ursachen
    Schleudertrauma – Achtung an alle Autofahrer.
    Auch die Wirbelsäule selbst kann der Bösewicht sein – beispielsweise nach einer OP.

 

Wie werde ich das wieder los?

 

Das kommt auf die Ursache an – ein Arztbesuch empfiehlt sich. Hier erfahren Sie aber vorab, was auf Sie zukommen kann.

  • Medikamente
    Vorerst wird medikamentös behandelt. Sie bekommen schmerzlindernde Arzneimittel und/oder muskelentspannende Mittel. Handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall, so ist in manchen Fällen eine Operation notwendig.

 

  • Physiotherapie
    Krankengymnastik beispielsweise kann Verspannungen und Blockaden lösen. Ihre Muskeln werden es Ihnen danken.

 

  • Wärme
    Rotlicht, Wärmekissen oder Wärmekompressen – hauptsache Wärme.

 

Bevor Sie jetzt voreilige Schlüsse ziehen – gehen Sie lieber zu einem Arzt oder einer Ärztin. Diese/r sagt Ihnen, was los ist und was Sie tun können.

 

Was tun, damit es nicht so weit kommt?

 

Wie so oft – gesund leben! Was heißt das konkret? Ausreichend Bewegung. Ich weiß, das erfordert mehr Disziplin als man meistens hat. Vor allem, wenn die Arbeitszeit dafür weg fällt. Muss sie das denn?

Es gibt die simple Lösung: den Stehschreibtisch! So können Sie im Sitzen als auch im Stehen einfach und flexibel arbeiten. Wenn Sie keine Lust mehr auf Sitzen haben und Ihr Körper müde wird, stehen Sie einfach auf und arbeiten Sie so eine Weile. Ihr Körper kommt dabei richtig in Fahrt und Sie sind ganz nebenbei noch produktiver. Oh ja, der Stehschreibtisch bietet einige Vorteile.

Ihren alten Schreibtisch müssen Sie jetzt aber nicht zur Müllhalde bringen – wäre ja auch zu schade um ihn. Mit einem flexiblen und praktischen Schreibtischaufsatz gelangen Sie zu Ihrem gesunden Tool – und das deutlich preiswerter. Der Standsome ist dafür wie geschaffen.

Bieten Sie dem HWS-Syndrom die Stirn und arbeiten Sie täglich gesund.