Nacken- und Rückenschmerzen – Tipps gegen Verspannungen

Rückenschmerzen

Nacken- und Rückenschmerzen – Tipps gegen Verspannungen

Für viele Menschen sind chronische Nacken- und Rückenschmerzen ein bekanntes und leidiges Thema. Verwunderlich ist das nicht: Die starre Körperhaltung im Sitzen über Stunden hinweg auf der Arbeit schädigt den Körper. Dagegen wollen wir gemeinsam vorgehen, denn: so wehrlos sind wir Menschen dann doch nicht.

 

Welche Typen gibt es?

Akute vs. chronische Rückenschmerzen

 

In den meisten Fällen sind Schmerzen in Rücken oder Nacken nur ein akutes Problem. Das ist halbwegs gut. Dann nämlich löst sich das meist auch ohne ärztliche Behandlung nach wenigen Tagen wieder von selbst auf. Rückenschmerzen können allerdings auch häufiger und länger auftreten, beispielsweise über zwölf Wochen. Dann könnte es sein, dass die Schmerzen chronisch werden. Für viele Leute ist das leider nichts Neues. Was wir beunruhigend finden: Rückenschmerzen treten mit fortschreitendem Alter vermehrt auf. Sofern man nicht dagegen steuert.

 

Woher kommt das Übel?

Häufige Ursachen für Rückenschmerzen:

 

  • zu wenig Bewegung und Haltungsprobleme
  • schwache oder überlastete Muskulatur
  • Bandscheibenvorfall
  • eingeklemmte Nerven
  • Gelenkverschleiß (Arthrose)
  • Knochenschwund (Osteoporose)

 

Häufig können Nacken– oder Rückenschmerzen auch psychosomatischer und psychosozialer Natur sein. Wer kennt das nicht: Stress, Depressionen, Unzufriedenheit oder auch manchmal, wir geben es zu, Liebeskummer.
Psychosomatische Störungen treten meistens dann auf, wenn Sie zu lange Stressphasen haben. Solche psychisch bedingten Rückenschmerzen betreffen meist den Lendenwirbelbereich (Gefahr: LWS-Syndrom).

Im Regelfall liegt es jedoch daran, wie Sie mit Ihrem Körper umgehen: Bewegen Sie sich nicht oder zu wenig, wird Ihre Muskulatur dadurch geschwächt. Das Resultat: schmerzhafte Verspannungen. Wie Sie sich vielleicht schon denken können, kommt es genau dazu, wenn der Körper auf der Arbeit über Stunden hinweg in derselben Haltung am Schreibtisch verharrt.

Achtung:
Der Arzt sollte unbedingt aufgesucht werden, wenn zu den Rückenschmerzen auch noch ein Taubheitsgefühl oder gar Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen hinzukommen. Auch wichtig, wenn der Schmerz in die Beine oder den Lendenbereich strahlt.

 

Was kann man also tun?

 

  • Wärme
  • Bewegung
  • Massage
  • Entspannung

 

Wärme ist bei leichteren Schmerzen toll: Wärmepflaster, Infrarotlicht oder ein heißes Bad tun schon einiges.
Auch Bettruhe kann für eine kurzfristige Linderung der Rückenschmerzen sorgen. Jedoch bitte nicht übertreiben: Natürlich tut das Liegen erstmals gut, da Sie die Bandscheiben entlasten. Auf der anderen Seite wollen die Bandscheiben aber auch bewegt werden. Nur so werden sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Hinzu kommt, dass die Muskeln durch langes Liegen nicht beansprucht und somit unterfordert werden – genau wie durch langes Sitzen. In dem Sinne ist lange also nie gut. Deshalb: Raus dem Bett und körperlich aktiv werden!

Generell sind also Bewegung und Sport wichtig und wirksam, um Rückenschmerzen zu behandeln und vorzubeugen. Gehen Sie zum Beispiel Schwimmen (am besten Rückenschwimmen oder Kraulen) oder Walken! Signalisiert Ihnen Ihr Körper hierbei, dass er zu stark belastet ist – hören Sie besser auf ihn.
Besuchen Sie doch einmal einen Physiotherapeuten. Bei chronischen Rückenschmerzen tun es professionelle Massagen. Regelmäßig angewandte Entspannungsmethoden (z.B. progressive Muskelentspannung) können zusätzlich schmerzlindernd sein und auch psychisch einen großen Druck nehmen.

 

Am Arbeitsplatz

 

Häufig sind Schreibtisch, Stuhl und Computer nicht ergonomisch eingestellt. Resultat: der Körper verharrt bei langem Arbeiten in einer ungünstigen Position. Kurzfristig würde unser Körper damit klarkommen. Wird über die Jahre hinweg aber eine eingefahrene Fehlhaltung beibehalten, kann es zu Langzeitschäden kommen. Den Salat, den wir dann haben: Bandscheibenvorfälle oder Veränderungen der Wirbelkörper. Um dagegen anzugehen, können Sie folgende Übungen in Ihren Arbeitsalltag einbauen:

 

Auf die Beine!

 

Wir haben bereits gelernt, dass langes Sitzen nicht gut für Nacken und Rücken ist. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird dadurch gesenkt, wir sind weniger produktiv. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch verbringt, sollte regelmäßig aufstehen und die Sitzposition verändern. Fügen Sie am besten kleine Pausen zum Dehnen und Strecken in Ihren Arbeitsalltag ein.
Besonders gut ist es, auch eine Zeit lang im Stehen zu arbeiten. Viele Menschen arbeiten hauptsächlich an einem Laptop. Stellen Sie ihn doch einfach mal so auf, dass Sie bequem stehend daran arbeiten können. Das natürlich nicht den ganzen Tag, aber die Abwechslung beider Positionen ist genau das Richtige, um Rückenverspannungen vorzubeugen!

Die Standsome Stehschreibtische sind schnell aufgebaut, höhenverstellbar und können einfach auf den Tisch gestellt werden. So können Sie bequem im Stehen arbeiten. Merken Sie, dass Ihre Füße und Beine etwas schlapp werden, ist das kein Problem: die Stehtische sind schnell wieder auseinandergenommen und platzsparend verstaut. Für noch mehr Abwechslung kann man die Tische theoretisch auch einfach auf den Boden stellen und so eine Zeit lang im Schneidersitz weiterarbeiten.

Denken Sie immer daran: Abwechslung ist das A und O! Wer rastet der rostet, also immer schön in Bewegung bleiben, so halten Sie Ihren Körper fit und gesund.

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