Osteochondrose – Die schleichende Erkrankung der Wirbelsäule

Osteochondrose

Osteochondrose – Die schleichende Erkrankung der Wirbelsäule

Und plötzlich schmerzt der Rücken bei jeder Bewegung.
Osteochondrose, Banscheibenvorfall, Spinalkanalstenose, Facettensyndrom, eingeklemmter Ischias…
Die Liste möglicher Probleme im Wirbelsäulenbereich ist lang.

Fühlen Sie sich angesprochen? Werden Sie von fiesen Schmerzen geplagt?
Dann ist dieser Artikel genau richtig für Sie. Wir erklären, was Osteochondrose eigentlich ist und was Sie zur Vorbeugung tun können.

Osteochondrose? Was ist das denn?!

 

Von Osteochondrose spricht man bei einer degenerativen und meist schleichenden Erkrankung der Knochen, die meist während des Alterungsprozesses ausgelöst wird.
In der Wachstumsphase wird Knorpel normalerweise in Knochen umgewandelt. Dieser Prozess kann jedoch durch verschiedene Faktoren gestört werden, sodass sich die Knorpelschicht überentwickelt. Der Knochen prägt sich hierbei hingegen nicht zu Genüge aus.
Im Folgenden gehen wir näher auf die am weitesten verbreitete Version der Erkrankung ein: Osteochondrosis intervertebralis

Osteochondrosis intervertebralis

Der bekannteste Wirbelverschleiß wird aufgrund von permanenter Fehlbelastung durch zu langes Sitzen oder durch die falsche Stehposition ausgelöst. Die Bandscheiben fangen diese Belastungen normalerweise auf. Im Laufe der Zeit verlieren sie jedoch an Größe und federn Bewegungen nicht mehr zuverlässig ab. Dadurch kommt es häufig zu einem Bandscheibenvorfall. Der entstehenden Schmerz führt bei Betroffenen zu Bewegungsmangel, der den Rückgang der Muskulatur zufolge hat.

Ebenfalls kann eine auftretende Skoliose Osteochondrose verursachen, da es auch hier zu einer anhaltenden krankhaften Fehlstellung des Skeletts kommt. Betroffen sind insbesondere Personen, die im Büro arbeiten und im Schnitt 85% des Tages im Sitzen verbringen.

Risikofaktoren im Überblick

 

Schwere körperliche Belastung im Job

 

  • Mehrjähriges schweres Heben (z.B. Handwerksarbeiten, Umzugshilfe)
  • Mehrjähriges schweres Tragen (z.B. Krankenpflege, Transportgewerbe)

 

Nachteilige körperliche Voraussetzung

 

  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Chronischer Husten
  • Ehemalige Wirbelbrüche und Bandscheibenvorfälle
  • Spondylodiszitis (Entzündung der Bandscheiben)
  • Skoliose (Fehlstellung der Wirbelsäule)
  • Stoffwechselerkrankungen (z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes)

 

Woran erkenne ich eine Osteochondrose?

 

Die häufigsten Stellen, die von der Osteochondrose betroffen sind, liegen im Hals- (HWS) und Lendenwirbelsäulenbereich (LWS).
Die Schmerzen treten meist nachts und belastungsunabhängig auf.

 

Typische Symptome bei einer Osteochondrose in der HWS:

 

 

Typische Symptome bei einer Osteochondrose in der LWS:

 

 

Das können SIE tun, um der Osteochondrose vorzubeugen

 

3 wichtigen Ansätzen kann man folgen, um der Osteochondrose präventiv entgegenzuwirken:
Sport, Ernährung und die richtige Körperhaltung.

Sport

Wie bereits erwähnt, unterstützt vor allem die Rückenmuskulatur die Bandscheiben in ihrer Funktion.
Gymnastische Übungen sowie gezielte Bewegung zur Stärkung der Muskulatur im Rücken- und Bauchbereich können bereits Wunder wirken.

Ernährung

Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass viele Osteochondrose-Patienten einen Mangel an Vitamin D haben.
Die Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind unter anderem Wachstumsstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und eine reduzierte Muskelspannung und -stärke. Dies spiegelt sich in einer negativen Körperhaltung wider.
Wir empfehlen deshalb eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D durch leicht verwertbare Mineralstoffe wie Milchprodukte und Fisch. Der Fleischkonsum sollte jedoch reduziert werden.­­­

Richtige Körperhaltung


Im Sitzen
Neben einem ergonomischen Schreibtischstuhl ist es sehr wichtig, auf die optimale Haltung im Sitzen zu achten.
Der Bildschirm sollte maximal auf Augenhöhe und der Nacken während des Arbeitens gestreckt sein. Achten Sie darauf, dass Ihre Schultern nach hinten gerollt sind und das Becken nach vorne gekippt ist, sodass der Rücken keinen Buckel bildet, sondern gerade ist.
Ein weitere Tipp, um die Wirbelsäule in eine aufrechte Position zu bringen, ist das Anspannen der Bauchmuskulatur. Die Oberschenkel sollten waagerecht bzw. leicht abfallend sein.

Im Stehen
Noch besser als im Sitzen zu arbeiten, ist es, zwischen Sitzen und Stehen abzuwechseln. Hierfür eignet sich ein Stehschreibtisch.
Dabei sollte man ebenfalls auf zentrale Aspekte achten, wie geöffnete und entspannte Schultern sowie auf einen gestreckte Nacken. Das Becken sollte, genauso wie im Sitzen, nach vorne gekippt und der Bauch angespannt sein, sodass der Rücken gerade ist. Das Gewicht sollte auf den Fersen verlagert sein, weshalb ein bequemes Schuhwerk unabdingbar ist.

Es braucht nicht immer teure höhenverstellbare Schreibtische, um das Arbeiten im Stehen zu ermöglichen.

Osteochondrose

Der Standsome ist eine kostengünstige Alternative und bietet trotzdem echte Handwerksqualität „Made in Germany“.
Hierdurch lässt sich aus jedem herkömmlichen Schreibtisch in Sekundenschnelle ein Stehschreibtisch zaubern.

 



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