Psoas – Bösewicht oder Seelenmuskel?

Psoas

Psoas – Bösewicht oder Seelenmuskel?

Der Psoas ist der Muskel, der unsere Wirbelsäule mit unseren Beinen verbindet. Er verläuft vom unteren Bereich unserer Wirbelsäule über den Unterbauch und das Becken bis zu unseren Oberschenkelknochen. Er sorgt außerdem dafür, dass wir unsere Hüfte beugen und aufrecht gehen können. Ist er zu straff gespannt oder gar zu locker, kann das zu Schmerzen und Fehlhaltungen führen.

Beschwerden mit dem Psoas

Im Alltag spannen wir den Psoasmuskel oft unbewusst dauerhaft an. Dies kann zur Überlastung führen, was wiederum für Schmerzen sorgt. Mögliche Symptome, die auf Beschwerden mit dem Psoas hindeuten, sind:

Die oben genannten Symptome können durch bestimmte Faktoren verstärkt werden. Hierzu zählen beispielsweise das Tragen falscher Schuhe, zu langes Sitzen, zu enganliegende Kleidung sowie Bewegungsmangel. Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn Sie Ihren Psoas regelmäßig lockern und dehnen.

Darum wird der Psoas auch als „Seelenmuskel“ bezeichnet

Stress macht krank. Das ist den meisten Menschen inzwischen bekannt. Psychischer Druck, der sich wiederum auf andere Bereiche unseres Körpers auswirkt, sollte deshalb im Auge behalten werden. Emotionaler Stress sorgt nämlich schnell auch für physische Beschwerden. Diese treten besonders häufig im Bereich der Hüfte auf. Viele, doch nicht alle Beschwerden, sind auf den Psoas zurückzuführen. Achten Sie deshalb darauf, Stress zu vermeiden.

Rücken Wirbelsäule

So können Sie Ihren Psoas gezielt trainieren

1. Machen Sie einen Ausfallschritt.
Legen Sie nun vorsichtig das hintere Bein auf dem Boden ab, sodass Ihre Fußspitze gerade nach hinten zeigt. Beugen Sie sich beim Ausatmen leicht nach vorne, in die Dehnung hinein. Wechseln Sie das Bein nach 30 Sekunden.

2. Legen Sie sich auf den Rücken.
Ziehen Sie Ihre Beine gleichzeitig zum Oberkörper heran. Umschließen Sie Ihre Knie mit den Händen und ziehen Sie Ihre Beine Richtung Brust, bis Sie ein Ziehen im Hintern spüren. Führen Sie die Übung langsam aus und vergessen Sie nicht zu atmen!

3. Legen Sie sich flach auf den Bauch.
Heben Sie nun Ihren Oberkörper und Ihre Beine leicht an. Ihr Körper hat nun die Form einer Wippe. Strecken Sie zusätzlich die Arme gerade nach hinten aus, parallel zum Boden. Halten Sie diese Position 30 Sekunden, bevor Sie Beine und Oberkörper langsam wieder absetzen.

Die richtige Bewegung hilft bei der Vorbeugung

Die Stärkung und Stabilisierung des Rückens durch gezielte Übungen helfen, den Beschwerden vorzubeugen. Neben Sportübungen können Sie auch im Alltag etwas für das Gleichgewicht zwischen Ihren Nerven, Faszien und Muskeln tun. Bauen Sie kurze Spaziergänge in Ihren Tagesablauf ein oder wechseln Sie beim Arbeiten regelmäßig zwischen Sitzen und Stehen ab. Unser Standsome Stehschreibtisch eignet perfekt für den bequemen Übergang zwischen beidem. Und selbst wenn am Ende nicht der Psoas selbst betroffen ist, so kann es nie schaden Ihren Rücken zu unterstützen!