Steifer Nacken: genug Bewegung bedeutet Prävention!

steifer Nacken

Steifer Nacken: genug Bewegung bedeutet Prävention!

Sie sitzen mit dem ersten Kaffee morgens am Tisch, schauen herunter auf Ihr Handy und spüren auf einmal ein Ziehen im Nacken. Die meisten von uns kennen das Problem: ein steifer Nacken.
Etwa jede dritte Krankschreibung in Deutschland ist auf Nacken- oder Rückenschmerzen zurückzuführen.
Zwar sind die Schmerzen meistens schon nach kurzer Zeit wieder weg, allerdings führen sie auf Dauer zu Verkürzungen und Verhärtungen in der Nacken- und Rückenmuskulatur. Die Schmerzen im Rückenbereich können auch auf das LWS-Syndrom oder das HWS-Syndrom zurückzuführen sein.

Es ist wichtig, zwischen akuten und chronischen Schmerzen zu unterscheiden.
Sind die Schmerzen nach wenigen Wochen wieder weg, so spricht man von akut. Das ist bei den meisten Menschen der Fall. Selbst wenn die Schmerzen nach einiger Zeit wiederkehren, gelten sie noch nicht als chronisch. Erst wenn Sie über etwa drei Monate kontinuierliche Schmerzen haben, sind diese chronisch.

 

Steifer Nacken als Resultat…

 

Doch warum betrifft ein steifer Nacken so viele Menschen? Hauptursache für Nackenschmerzen sind Haltungsprobleme und Überlastung.
Zwar sind verspannte Muskeln nicht wirklich angenehm, doch meist ist eine Überlastung harmlos.
Auch zu wenig Bewegung kann zu Nackenproblemen führen.
Gerade Menschen, die viel sitzen, beispielsweise im Büro, vernachlässigen Sport häufig. Dabei erhöht Bewegung die Knochenstabilität und stärkt die Muskulatur.
Eine andere Ursache können Erkrankungen des Bewegungssystems, beispielsweise Schäden der Bandscheibe, Bandscheibenvorfall oder Arthrose, sein. Ein steifer Nacken kann aber auch als Nebenwirkung bei Krankheiten der inneren Organe oder Verletzungen vorkommen.
Die Psyche ist mit den Muskeln im Oberkörper ebenfalls eng verknüpft. Depressionen, Schlafstörungen und Müdigkeit hängen des Öfteren mit den Schmerzen zusammen. In unserem Artikel zum Thema Burnout erfahren Sie, wie Sie Stress am besten vermeiden können.

 

Doch worauf sollten Sie achten, um einem steifen Nacken vorzubeugen?

 

Die Vermeidung der Risikofaktoren ist in einigen Fällen ganz simpel. Langes Sitzen am Schreibtisch sollte vermieden werden. Unser Standsome ermöglicht Ihnen den bequemen Wechsel zwischen Stehen und Sitzen.
Generell gilt es, auf eine gesunde Körperhaltung zu achten und die Halswirbelsäule möglichst wenig mit Überstreckung zu belasten.
Die kontinuierliche Abwechslung zwischen Stehen und Sitzen ist die gesündeste und effektivste Methode.
Ein steifer Nacken kann aber auch von Zugluft verursacht werden, deshalb sollten Sie sich bei kaltem, windigem Wetter immer schön einpacken.
Einer Depression einfach und effektiv vorzubeugen wird sich als schwierig gestalten. Sie sollten Sich jedoch generell von Stress, Angstsituationen und Ärger fernhalten.

Und nun zur wichtigsten Frage, wie man einen steifen Nacken wieder los wird.
Zunächst: Wärme oder Kälte? Wenn Sie Ihren Nacken wärmen, wird das betroffene Gewebe stärker durchblutet. In einigen Fällen ist das hilfreich, sollte bei stärkeren Entzündungen allerdings nur mit Vorsicht zu genießen sein.
Kühlt man die betroffene Stelle, findet im Gewebe eine Reduktion der Leitfähigkeit in den Nervenfasern statt, sodass der Schmerz kurzfristig blockiert wird. Aber als endgültige Lösung und für die langfristige Verbesserung ist Kälte ungeeignet.
Da beide Varianten nicht unbedingt das Non-Plus-Ultra sind, sollten Sie es lieber direkt mit gezielten Übungen versuchen.

 

So massieren Sie effektiv

 

steifer Nacken

 

Setzen Sie sich bequem hin und greifen Sie mit der gegenüberliegenden Hand auf die Nackenseite, die schmerzt.
Dann drücken Sie mit den Fingern in den schmerzenden Muskel, während Sie Ihren Kopf so weit wie möglich in die Richtung der schmerzenden Seite drehen. Mit den Fingern den Muskel quer in Richtung Schlüsselbein ziehen und diese Position für einige Sekunden halten. Anschließend mehrmals wiederholen.

Sollte der Schmerz nach einigen Wochen immer noch nicht besser werden, oder kommen noch andere Symptome hinzu, sollten Sie definitiv einen Arzt aufsuchen!
Angenehmer als die Behandlung ist selbstverständlich die Prävention, deshalb sollte man es gar nicht erst so weit kommen lassen.
Regelmäßiges körperliches Training sowie genug Bewegung ist in diesem Fall bereits die halbe Miete. Captain Standsome hat einige hilfreiche Tipps für Sie!