Unglücklich im Job – der Worst Case

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Unglücklich im Job – der Worst Case

Sie erinnern sich nur allzu gerne zurück: Endlich hatten Sie Ihren neuen Job! Mit Eifer haben Sie Bewerbungen geschrieben, sind zu Vorstellungsgesprächen gefahren und haben schließlich eine Zusage erhalten. Gespannt und hoch motiviert haben Sie die neue Stelle angetreten. Seitdem sind ein paar Monate vergangen, so richtig angekommen fühlen Sie sich aber immer noch nicht. Dauert die Akklimatisierung wirklich so lange? Ist die Umstellung von Studium oder Ausbildung auf den Job so komplex? Die gute Nachricht: Jeder neue Mitarbeiter braucht seine Eingewöhnungszeit. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Anzeichen dafür auf, wann Ihre Unzufriedenheit mit dem Job nicht nur eine schlechte Phase ist, sondern Sie wirklich unglücklich sind.

 

Momentane Situation oder Dauerzustand?

Forschen Sie nach der Ursache und fragen Sie sich genau, warum Sie unglücklich in Ihrem Beruf sind. Unterforderung kann zum Beispiel ein Grund sein, fehlende Harmonie unter den Kollegen ebenso. Das wichtigste für Sie ist, abzuwägen, ob dieses ungute Gefühl erst seit kurzem auftritt oder Sie sich schon länger damit herum schlagen. Sicher ist eines: Dieses Gefühl, mit dem Job unzufrieden zu sein, darf nicht zum Dauerzustand werden und es besteht Handlungsbedarf.

 

Unglücklich im Job? Risiko und Folgen sind weitreichend

Da Sie vermutlich den Großteil der Woche auf der Arbeit verbringen, ist es leicht, sich vorzustellen, wie dauerhafte Unzufriedenheit dort an Ihren Nerven zehren kann. Der Montag ist angebrochen und Sie denken schon an Freitag. Sie sitzen im Büro, schauen dreimal in der Minute auf die Uhr und wünschen sich, die Zeiger würden doppelt so schnell rotieren. Dazu kommen die Ihnen mittlerweile bekannte schlechte Laune und generelle Lustlosigkeit. Das größte Problem bei der Sache ist, dass sich die Folgen nicht nur auf der Arbeit bemerkbar machen werden, sondern ab einem gewissen Zeitpunkt auch unmittelbar Ihr Privatleben betreffen, ebenso wie Ihre Gesundheit. Es ist unter anderem auch die Psyche, die kontinuierlich angegriffen wird, wenn Sie unglücklich im Job sind. Depressionen und Selbstzweifel können das Resultat sein.

 

Typische Anzeichen für den falschen Job:

  • Sie fühlen sich von Ihren Aufgaben unterfordert und sehen keine Chance auf Weiterentwicklung, was Ihrer beruflichen Zukunft schaden wird.
  • Jeden Tag werden Sie mit einem neuen Berg an Aufgaben überhäuft. Sie verlieren allmählich den Überblick und der Stress nimmt immer stärker zu.
  • Sie verspüren ein dauerhaftes Gefühl von Langeweile, Desinteresse und Gleichgültigkeit. Motivation, Kreativität und Inspiration? Fehlanzeige!
  • Wie sehr Sie es auch versuchen, Sie können sich nicht vollständig mit Leitbild und Struktur Ihrer Firma identifizieren. Vieles erscheint Ihnen fragwürdig und zweifelhaft.
  • Es herrscht ständiger Leistungsdruck. Sie haben dauernd Angst, einen Fehler zu begehen und somit schlecht dazustehen.
  • Die Bezahlung stimmt. Das war es dann aber auch …
  • Ihr Bauchgefühl rät Ihnen schon lange, dass Sie handeln sollten. Bisher konnten Sie es erfolgreich ignorieren.
  • Die Anerkennung für Ihre Arbeit ist nicht vorhanden. Sie fragen sich, warum Sie diesen Job überhaupt ausüben.

Treffen mehrere dieser Anzeichen auf Sie zu, ist es an der Zeit, zu handeln. Wenn Sie dauerhaft im Beruf unzufrieden sind, schadet es Ihnen in allen Lebensbereichen. Die Lösung dafür muss nicht immer die Kündigung sein – es kann auch schon helfen, Probleme offen anzusprechen.

Damit Sie in Ihrem Job wirklich glücklich sind, haben wir die wichtigsten Punkte für Sie in unserer Galerie zusammengefasst:

 

 

Oder ist es stattdessen so, dass Sie auf der Arbeit nicht so erfolgreich sind und Sie das unglücklich macht? Daran lässt sich schrauben!